Herzlich Willkommen bei " Ihr Hundesalon `für alle Felle`"

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Warum einen Hunde Salon besuchen?

Dieses Kapitel soll als Entscheidungshilfe dienen, ob und wann es ratsam ist, einen Termin mit dem Hundefriseur zu vereinbaren.Vor allen Dingen geht es darum, was speziell am Fell ihres Lieblings gemacht bzw. auf gar keinen Fall gemacht werden sollte.

 

An Grundstrukturen unterscheiden wir:

·         -Langhaar (Afghanen, Yorkshire Terrier, Malteser)

·        - Kurzhaar (Jack Russel, Weimeraner, Mops, Dalmatiner)

·         -Drahthaar oder  Rauhaar (Dackel,Westie, Parson Terrier, Welsh Terrier)

·         -Stockhaar - kurz und lang (Schäferhunde, Hirtenhunde, Schlittenhunde, Shih Tzu)

Langhaarige Hunde sind meist pflegeintensiv und daher wird empfohlen, 2-3 mal wöchentlich selbst zu bürsten und 4 mal jährlich das Hundefell durch eine Fachkraft pflegen und kürzen zu lassen.

Kurzhaarige Hunde bringen eine beachtliche Haarflut ins Haus. Das liegt am Umstand, dass Kurzhaar nur eine sehr kurze Lebensdauer (ca. 6 – 12 Wochen) hat und danach einfach ausfällt. Ein ständiger Erneuerungsprozess des Haares also – auch hier bin ich gerne behilflich.

Für Rauhaar Rassen wird das Trimmen meistens ausgeübt was bedeutet, dass der natürliche Schutzmantel erhalten bleibt. Daher schützt das Deckhaar vor Nässe und die Unterwolle dient als Isolierschicht. Im Regelfall wird ein Rauhaar alle 2-4 Monate getrimmt. 

Unter "Trimmen" oder auch „Stripping“ genannt, versteht man das Herauszupfen von losem, abgestorbenem Haar aus der Haut samt Haarwurzel. Durch diesen erleidet der Hund keinen Schmerz, sofern mit dem entsprechenden Fachwissen und Können vorgegangen wird.

Nimmt man die Schermaschine anstatt des Trimmmessers, kann das (Hunde)Elend vorprogrammiert sein. Beim Abscheren des Hundes wird kein einziges Haar aus der Haut entfernt, sondern nur über der Haut abgeschnitten. Das Fell ist also genauso dicht wie vorher. Es kommt immer noch nicht genug Luft an die Haut, der Hund kratzt sich und schwitzt auch schneller. Das Haar wird aus Platzmangel in der Haut immer dünner und feiner. Es verliert die Farbe, verfilzt wesentlich schneller, ist weder schmutz- noch wasserabweisend, sondern nimmt die Feuchtigkeit und den Schmutz wie ein Schwamm auf.

Hunde mit Stockhaar  sind ziemlich pflegeintensiv und es ist ein Besuch im Hundesalon 2-4 mal jährlich zum empfehlen. Ein Stockhaar sollte wöchentlich gründlich bis auf die Haut mit einem Striegel vorgekämmt und anschließend mit einem feinen Kamm nachgekämmt werden. Bei besonders dichter Unterwolle empfiehlt sich anstelle des Striegels auch ein spezieller Entfilzer. Hier ist aber Vorsicht geboten, da bei zu vielem Striegeln eine kahle Stelle enstehen kann. Als Unterwolle bezeichnet man die unter den Deckhaaren befindlichen Wollhaare der Hunde. Die Unterwolle schützt vor Nässe, Kälte und Sonnenlicht und dient gleichzeitig als Isolationsschicht. Diese funktioniert nur bei entsprechender Pflege.

Die Folgen einer nachlässigen Pflege sind für den Hund alles andere als schön, denn durch das Verfilzen des Haarkleides können Ekzeme entstehen und Parasiten finden die ideale "Wohnumgebung".

Längst nicht jeder Hund, besonders ein Mischling, hat das gewünschte harsche Deckhaar, das der Rassestandard vorschreibt und das für ein leichteres Kämmen und besseres Ergebnis doch so wichtig ist. Hat ein solches Tier nicht nur üppige Unterwolle sondern auch ein weiches Deckhaar, verfilzt es noch viel schneller und schlimmer als normal und erstickt regelrecht in seiner Wolle.

 

An diesem Punkt sollte sich der jeweilige Besitzer die Frage stellen, ob ihm und seinem Tier mit einer hübschen Kurzhaarfrisur nicht besser geholfen ist.